Herbst in Körper und Geist | Ayurveda

Sandra Schaub • 23. September 2022

Veränderung steht an

Der Herbst ist Vata Zeit, es ist eine Jahreszeit des Mangels und des Wandels. Wenn die Temperaturen zu sinken beginnen, versucht der Körper, sich vor Wärmeverlust zu schützen. Vielleicht merkst du, dass du dich nach warmen und nährende Nahrungsmittel sehnst, wie z.B. eine leckere Suppe oder Eintopfgerichte. Dein Körper weiss, was dir jetzt guttut, denn diese Gerichte nähren und stärken deine Gewebe und deine Haut und schützen so deinen Körper vor der Kälte. Im Ayurveda werden nährende Nahrungsmittel als Ojas-bildende Nahrungsmittel bezeichnet. Ojas bedeutet Lebensenergie und Immunität. Zu den Ojas aufbauenden, nährenden Nahrungsmitteln für den Herbst gehören unter anderem Wurzelgemüse wie Karotten und Kartoffeln und harte Winterkürbisse wie Butternuss sowie Ghee und Mandeln.

Muskeln, Verdauung und Detox

Gegen Ende September, wenn die Temperaturen sinken, führt die verminderte Durchblutung der Extremitäten dazu, dass sich deine Muskeln müde anfühlen können. Es wird früher dunkel und der gemütliche Abend auf dem Sofa mit einer guten Serie oder einem Buch kann sich für dich sehr verlockend anhören. Das glatte Muskelgewebe einschliesslich des Dickdarmgewebes wird träge, wenn die Temperatur und der Pulsschlag sinken. Der Dickdarm, der ebenfalls empfindlich auf Stress reagiert, kann je nach Typ im Wechsel in den Herbst empfindlich sein. Während einem heissen Sommer, wenn du vielleicht viel geschwitzt hast, führt das im Körper zu Flüssigkeits- und Elektrolyte-Verlust. Gegen Ende Sommer kann das zu Austrocknung und Verdauungsproblemen führen. Vielleicht bemerkst du eine Tendenz zu mehr Unruhe, Schlaflosigkeit und Verstopfungen.


Zur Stärkung deiner Verdauung empfiehlt der Ayurveda nicht nur im Frühling zu detoxen, sondern auch im Herbst. Das muss keine verrückte und lange Detoxkur sein. Du kannst dir z.B. 3 Tage Zeit nehmen und dir einen Mini-Detox gönnen, deinen Darm entlasten, mit Kräutern und Gewürzen die Entgiftung unterstützen und dein Verdauungsfeuer wieder stärken.  Damit hilfst du deinem Körper sein Immunsystem zu stärken, denn eine starke Verdauung und ein gesunder Darm sind das Kernstück davon. 


Appetit im Herbst

Dadurch, dass das Blut wieder mehr zur Körpermitte zurückkehrt, wird auch dein Maagen mehr durchblutet und möchte auch mehr Essen. Der stärker werdende Appetit kommt genau richtig, weil dein Körper eine isolierende Fettschicht in der Haut bildet, sodass du über den Winter warm bleibst. Keine Angst, ich spreche hier nicht von einer groben Zunahme von Körpergewicht.

Durch die Appetitzunahme hast du mehr Verlangen nach kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln oder Pasta. In dieser Saison läufst du vielleicht auch öfters in Gefahr, dich zu überessen, weil der Appetit plötzlich so stark ist. Also pass auf :)

Deine Haut im Herbst

Ist dir schon mal aufgefallen, dass deine Haut im Herbst weniger strahlt und trockener wird? Das hängt damit zusammen, dass sich die Blutgefässe bei kälteren Temparaturen verengen und die Haut weniger gut durchblutet wird. Auch dein Puls sinkt mit der Temperatur etwas. Wenn die Aussentemperatur sinkt, schützt sich der Körper vor Wärmeverlusten, indem er die Durchblutung von Haut, Armen und Beinen verringert und dafür die inneren Organe besser durchblutet. Ähnlich verhält es sich bei Bäumen: Wenn das Wetter kalt wird, ziehen sie ihren Saft in ihr Inneres (die Wurzeln) zurück. Bald verwelken ihre Blätter und fallen ab. Faszinierend, oder? Auch wir Menschen widerspiegeln die Natur - wie im Innen so im Aussen. Eine verminderte Durchblutung trocknet die Haut aus und macht sie stumpf und glanzlos.

Wie kannst du deinen Körper nun unterstützen? Mit einer Massage! Wenn du deinen Körper mehrmals die Woche mit Sesam- oder Mandelöl oder einem klassischen ayurvedischen Massageöl massierst, regst du die Durchblutung an und kannst trockene Haut im Herbst vermeiden und deinen "Summer-Glow" noch etwas länger behalten :)

Emotionen, Psyche und Geist im Herbst

Der Herbst ist eine Zeit der Inspiration und neuer Ideen, aber auch der Reflexion. Wie ist es dir in den letzten Monaten ergangen? Hast du deine Ziele erreicht? Hast du dich gut gefühlt? Was möchtest du noch erreichen oder gibt es etwas zu verändern? Die Gelegenheit, über die letzten Monate nachzudenken, kann auch Emotionen wecken. Wind und plötzliche Temperaturschwankungen sorgen zu dieser Jahreszeit ebenfalls für ein höheres Stressniveau. Laut Ayurveda ist die Stabilisierung des Nervensystems im Herbst unser wichtigstes Mittel, um ein starkes Immunsystem zu erhalten und gesund zu bleiben. 

Ernährung und Lifestyle im Herbst

Der Herbst lädt dich ein, einen Gang zurückzuschalten. Wohingegen du im Sommer wohl einfach gerne ständig draussen, an Grillfesten und bis spät Nachts wach warst, zieht es dich im Herbst vielleicht wieder mehr zu ruhigeren Aktivitäten wie einem Spaziergang in der Natur und ruhigen Abenden zu Hause. Achte auf diese Zeichen und gehe deinen Bedürfnissen nach mehr Ruhe nach, denn dein Körper braucht Entspannung, viel Schlaf, einen regelmässigen Tagesablauf und regelmässiges, nährendes Essen, um sich auf die Wintersaison vorzubereiten und dein Immunsystem zu stärken. Es ist eine gute Zeit, dich wieder auf das Wesentlich zu fokussieren, in dich zu spüren und über die vergangenen Monate zu reflektieren. Komm zurück zu deinen Routinen oder stelle neue Routinen auf, die dir guttun und dich erden:

  • Achte auf regelmässige Aufsteh- und Schlafenszeiten
  • Iss regelmässig und wenn möglich zu ähnlichen Zeiten
  • Bewege dich
  • Baue Atem- und Achtsamkeitsübungen in deinen Alltag ein
  • Selfcare Routinen (Selbstmassagen, Fussbäder etc.)


Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, kommen vielleicht auch bei dir die kalten Füsse zurück. Würdest du auch manchmal gerne zwei Paar Socken anziehen, weil deine Füsse einfach nicht warm werden? Probier das nächste Mal einen dicken Pullover und eine Wärmflasche auf dem Bauch aus, denn das wärmt deinen Oberkörper und damit deinen Kern. Durch die tieferen Temperaturen wandert dein Blut nämlich zur Körpermitte und zur Verdauung. Wenn dein Körper nun das Gefühl hat, er hat zu wenig Wärme für deine Füsse, dann helfen leider auch zwei Paar Socken nicht :) Ein warmes (Fuss-)Bad ist auch eine schöne Variante, um deinen Körper zu wärmen und dir Entspannung zu bringen.


Nahrungsmittel und Gerichte, die deinen Körper und Geist im Herbst unterstützen, sind folgende:


  • Zitronen (z.B. lauwarmes Zitronenwasser mit einer Prise Steinsalz am Morgen)
  • Miso (z.B. als Suppe)
  • Wurzelgemüse wie Karotten, Randen/Rote Bete, (Süss-)Kartoffel (z.B. als Suppe, Eintopf oder Ofengericht)
  • Gekochte Äpfel (z.B. zum Porridge)
  • Ghee
  • Butternusskürbis (als Suppe, im Eintopf oder im Pancake)
  • Mandeln
  • wärmende Gewürze wie Zimt, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Anis, Nelke, Kreuzkümmel (helfen der Verdauung und Durchblutung)
  • Gekochte Zwiebeln und Knoblauch (helfen der Verdauung)


Diese Nahrungsmittel und Gewürze wärmen, nähren und erden. Zudem stärken sie unsere Verdauung.


Traditionelle ayurvedische Kräuterrezepte für den Herbst sind Chyvanprash zum Schutz der Immunität, Ashwagandha und Ashwagandha-Ghee für ein starkes Nervensystem, um den Körper auf die Winterkälte vorzubereiten.


Wie weiter?

Ich hoffe, du kannst etwas für dich mitnehmen. Falls du mehr zu deiner Ayurveda Konstitution erfahren möchtest oder dich mit ein paar Detox-Tagen auf den Winter vorbereiten möchtest, melde dich gerne bei mir und wir schauen uns dein Anliegen zusammen an.


Alles Liebe,

Deine Sandra

von Sandra Schaub 29. Juli 2026
Wenn wir Pflanzen achtsam begegnen, erzählen sie uns oft schon durch ihre Gestalt, ihren Duft oder ihren Wuchs etwas über ihr Wesen. Natürlich ersetzt das keine wissenschaftlichen Erkenntnisse – und doch kann diese achtsame Betrachtung unsere Verbindung zur Pflanzenwelt vertiefen. Deshalb möchte ich dir neben ihrer traditionellen Anwendung auch ein wenig von dem mitgeben, was ich ganz persönlich in diesen Pflanzen wahrnehme. Warum unser Nervensystem Aufmerksamkeit verdient Kennst du das Gefühl, ständig "an" zu sein? Die To-do-Liste im Kopf läuft ununterbrochen weiter, selbst wenn endlich Ruhe einkehren könnte. Besonders als Mutter oder Frau, die viele Rollen gleichzeitig trägt, befindet sich das Nervensystem häufig im Dauerstress. Dabei brauchen wir kein weiteres To Do, nichts weiteres, das wir mit Disziplin und Perfektion abarbeiten müssen. Wir brauchen Signale von Sicherheit. Momente, in denen wir spüren: Ich darf loslassen. Neben Yoga, Atemarbeit, Embodiment und bewussten Pausen können auch heimische Heilkräuter wundervolle Begleiter sein. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung, schenken unserem Körper jedoch auf sanfte Weise Unterstützung und erinnern uns daran, wieder langsamer zu werden. Eine Tasse Kräutertee, ganz achtsam zubereitet und genossen - das ist Regeneration pur. In der Schweizer (und auch europäischen) Natur wachsen viele Pflanzen, die traditionell genau dafür verwendet werden. 1. Zitronenmelisse – die Pflanze für innere Ruhe Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen für ein überreiztes Nervensystem. Sie wirkt beruhigend, ohne müde zu machen, und eignet sich besonders dann, wenn Gedanken kreisen oder das Nervensystem einfach nicht mehr herunterfahren möchte. Das Pflanzenwesen: Schon wenn man mit den Fingern sanft über ihre Blätter streicht, verströmt die Zitronenmelisse ihren frischen, zitronigen Duft. Sie wirkt weich, freundlich und einladend – niemals aufdringlich. Sie schenkt das Gefühl, einmal tief durchatmen zu dürfen, sanft mit mir zu sein und den Kopf für einen Moment leichter werden zu lassen. Genau diese sanfte Qualität macht sie für mich zu einer wunderbaren Begleiterin für ein überreiztes Nervensystem. Sie kann unterstützen bei: innerer Unruhe Stress und Anspannung Einschlafproblemen Nervosität Verdauungsbeschwerden, die durch Stress entstehen Gerade wir Frauen erleben häufig Phasen, in denen wir das Gefühl haben, uns zwischen Familie, Beruf und Alltag selbst zuverlieren. Eine Tasse Melissentee kann zu einem kleinen Ritual werden, das dem Körper signalisiert: "Jetzt darfst du einen Moment durchatmen." 2. Lindenblüten – Geborgenheit aus der Natur Die Sommerlinde ist in der Schweiz fast überall zu finden. Ihre duftenden Blüten werden seit Jahrhunderten verwendet, wenn Körper und Seele nach Ruhe verlangen. Das Pflanzenwesen: Hast du schon mal unter einer blühenden Linde gesessen? Falls nicht, unbedingt nachholen :) Ihr weiter, schützender Kronenraum spendet Schatten und Geborgenheit, während der süsse Duft ihrer Blüten die Luft erfüllt. Für mich fühlt es sich wie ein Ankommen an. Die Linde erinnert uns daran, dass wir nicht immer stark sein müssen. Sie lädt uns ein, weicher zu werden, loszulassen und uns wieder tragen zu lassen – von der Erde, vom Atem und vom Leben selbst. Lindenblüten wirken sanft entspannend und schenken ein Gefühl von Geborgenheit. Sie eignen sich besonders bei: emotionaler Erschöpfung Nervosität innerem Druck unruhigem Schlaf Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mich Lindenblüten nicht einfach entspannt und müde macht, sondern mir auch helfen, wieder weicher zu werden – besonders nach hektischen Tagen. 3. Haferkraut – Nahrung für erschöpfte Nerven Während Hafer meist mit "Zmorge" (Frühstück) verbunden wird, kennen nur wenige das grüne Haferkraut (Avena sativa) als Heilpflanze. In der traditionellen europäischen Pflanzenheilkunde gilt es als eines der wichtigsten Kräuter für erschöpfte Nerven. Das Pflanzenwesen: Hafer bewegt sich mit jedem Windhauch. Seine feinen Halme wirken biegsam und gleichzeitig erstaunlich widerstandsfähig. Vielleicht liegt genau darin seine Botschaft: Wahre Stärke entsteht nicht durch Härte, sondern durch Beweglichkeit. Hafer zeigt uns, wie nährend es sein kann, den eigenen Rhythmus wiederzufinden und mit dem Leben zu schwingen, anstatt ständig dagegen anzukämpfen. Haferkraut kann besonders hilfreich sein bei: chronischem Stress mentaler Erschöpfung Reizbarkeit dem Gefühl, dauerhaft "funktionieren" zu müssen Es nährt das Nervensystem eher, als es zu beruhigen. Genau deshalb passt es wunderbar zu Frauen, die schon lange über ihre eigenen Grenzen gegangen sind. 4. Lavendel – Ruhe für Kopf und Körper Auch wenn Lavendel ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, wächst er heute in vielen Schweizer Gärten und wird hier seit Generationen kultiviert. Sein Duft allein kann bereits beruhigend wirken. Das Pflanzenwesen: Der Lavendel wächst selbst an sonnigen, trockenen Orten aufrecht und gelassen. Sein Duft ist klar, warm und zugleich beruhigend. Für mich verkörpert er innere Ordnung. Er erinnert daran, dass Ruhe nichts Passives ist, sondern ein Zustand, aus dem neue Kraft entstehen darf. Schon sein Duft lädt dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und wieder bei sich selbst anzukommen. Lavendel unterstützt bei: Anspannung innerer Unruhe Schlafproblemen Stress Nervosität Besonders schön wirkt Lavendel als Abendritual – als Tee, Duftkissen oder ätherisches Öl (sparsam und gut verträglich angewendet). Ich habe zum Beispiel ein Augenkissen, welches mit Lavendel gefüllt ist. In den letzten Sommerferien im Wohnmobil habe ich angefangen, es zum Einschlafen auf die Augen zu legen. Eine Wohltat! Eine wohltuende Teemischung für das weibliche Nervensystem Die nachfolgende Mischung mag ich besonders gerne und begleitet uns Frauen durch stressige Tage. Rezept 2 Teile Zitronenmelisse 2 Teile Lindenblüten 1 Teil Haferkraut 1 Teil Lavendelblüten Einen gehäuften Teelöffel der Mischung mit heissem (nicht mehr kochendem) Wasser übergiessen und etwa 8–10 Minuten ziehen lassen. Nimm dir Zeit, den Tee bewusst zu trinken. Nicht nebenbei. Nicht zwischen zwei Terminen. Sondern als kleine Einladung an dein Nervensystem, sich sicher zu fühlen. Kräuter wirken am schönsten im Zusammenspiel So wertvoll Heilpflanzen auch sind – sie entfalten ihre grösste Kraft oft dann, wenn sie Teil eines liebevollen Alltags werden. Vielleicht verbindest du deine Tasse Tee mit: fünf bewussten Atemzügen, einer kurzen Yoga-Sequenz, einer Yoga Nidra Praxis, einem Spaziergang in der Natur, oder einfach einem Moment ohne Smartphone. Unser Nervensystem lernt nicht durch Leistung, sondern durch Wiederholung – und durch all die kleinen Momente, in denen wir unserem Körper Sicherheit schenken. Der Abend ist dabei oft ein ehrlicher Spiegel unseres Tages. Haben wir nur funktioniert und uns angepasst, fällt auch das Loslassen schwer. Das zeigt sich bei Kindern häufig in Wutausbrüchen oder grosser Unruhe. Und bei uns Erwachsenen vielleicht in kreisenden Gedanken, Gereiztheit oder Einschlafschwierigkeiten. Nicht umsonst sagten schon unsere Grosseltern: «Der Abend macht den Tag.» Jeder bewusste Atemzug, jede kleine Pause und jedes liebevolle Ritual sind deshalb wie eine Einladung an unser Nervensystem, am Ende des Tages leichter loslassen zu können. Jedes kleine Ritual sagt deinem Körper: "Du bist sicher." Und genau darin liegt oft die eigentliche Heilkraft. Zurück zu dir Ich glaube daran, dass Gesundheit dort beginnt, wo wir wieder lernen, auf unseren Körper zu hören. Deshalb begleite ich Frauen – besonders Mütter – mit Yoga, Nervensystemarbeit, Embodiment und einer achtsamen Verbindung zur Pflanzenwelt zurück in ihre innere Balance. Nicht, weil wir noch mehr tun müssen. Sondern weil wir wieder lernen dürfen zu empfangen. Denn manchmal beginnt Regulation mit etwas ganz Einfachem: einer warmen Tasse Tee, einem tiefen Atemzug und der Erinnerung daran, dass auch du Fürsorge verdienst. Häufige Fragen (FAQ) Welche Kräuter beruhigen das Nervensystem besonders? Zu den bewährten heimischen Kräutern gehören Zitronenmelisse, Lindenblüten und Haferkraut. Ergänzt mit Lavendel entsteht eine harmonische Mischung, die Körper und Geist sanft unterstützt. Kann ich die Kräuter täglich trinken? Bei guter Verträglichkeit können diese Kräuter über mehrere Wochen als Tee genossen werden. Eine abwechslungsreiche Anwendung und gelegentliche Pausen sind sinnvoll. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, chronischen Erkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten solltest du die Anwendung mit einer Fachperson besprechen. Welches Kraut hilft bei Stress und innerer Unruhe? Zitronenmelisse und Lindenblüten gehören zu den klassischen Heilpflanzen bei Stress und Nervosität. Haferkraut eignet sich besonders bei langfristiger Erschöpfung, während Lavendel zusätzlich entspannend auf Körper und Geist wirken kann. Sind diese Kräuter in der Schweiz heimisch? Zitronenmelisse, Linden und Hafer wachsen beziehungsweise werden seit langer Zeit in der Schweiz kultiviert und sind leicht erhältlich. Lavendel ist zwar ursprünglich mediterran, wird aber seit vielen Jahrzehnten erfolgreich in Schweizer Gärten angebaut und gehört heute zu den beliebtesten Heilpflanzen im deutschsprachigen Raum. Hinweis: Heilkräuter können das Wohlbefinden unterstützen, ersetzen jedoch keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden oder psychischen Erkrankungen wende dich bitte an eine medizinische oder therapeutische Fachperson.
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